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21. November 2017
FGB zeigt intelligentes Transportsystem

FGB präsentierte in diesem Jahr auf der SPS mit dem Produkt IntelliTrans dem Fachpublikum ein echtes Messe-Highlight: Mit den motorisch betriebenen, selbst fahrenden Werkstückträgern lassen sich intelligente Transportsysteme aufbauen, die kundenspezifisch Gegenstände schnell und präzise an die gewünschten Stellen im Produktionsprozess bringen.

 

Entsprechend positiv kam das Exponat bei allen Messebesuchern an. Denn bislang gab es am Markt zwar ähnlich aussehende Transportlösungen, die aber auf Basis von langgezogenen Elektromotoren arbeiten, welche sich über den kompletten Transportweg erstrecken (sogenannte Langstatoren). Um die in diesem Fall passiven Werkstückträger über die Strecke fahren zu lassen, waren in der Vergangenheit eine Vielzahl von Reglern nötig, welche jeweils für die Ansteuerung eines bestimmten Streckenabschnitts gebraucht wurden. Dementsprechend aufwändig waren solche Lösungen und die Länge der Transportwege war aus wirtschaftlichen Gründen stark begrenzt.

 

Dieses Problem konnte nun mit dem neuen Konzept von FGB gelöst werden, welches auf Basis der Transversalflusstechnologie funktioniert und die bisherigen Wirkprinzipien umkehrt. Dadurch werden entlang der Fahrstrecke keine aktiven Bauteile mehr benötigt. Lediglich in jedem Werkstückträger sitzt jetzt ein eigener Antrieb zusammen mit einem Regler. Die Energieversorgung der Werkstückträger erfolgt dabei induktiv (d.h. kabellos) und die Datenübermittlung wird über WLAN sichergestellt.

 

Das Sälzer Unternehmen war auf der Messe mit seinem Exponat auch Teil einer vom Veranstalter geführten Tour, die zweimal am Tag Besuchergruppen gezielt zum Thema „Smart Factory“ informierte. Hier wurde den internationalen Gästen das neu entwickelte Produkt und auch das Unternehmen vorgestellt. Dass IntelliTrans eine clevere Lösung ist, hatten die Fachbesucher dabei recht schnell verstanden.

 

Die Werkstückträger können in der Standardvariante mit einer Nutzlast von bis zu 25 kg und Geschwindigkeiten von 2-5 m/s bewegt werden. Die Wagen des Transportsystems fahren dabei autonom zu ihren individuellen Stationen, kennen stets die eigene Position und die der anderen Wagen und steuern zeitoptimal und kollisionsfrei durch die Transportstrecke. Das bedarfsgerechte Ein- und Ausschleusen weiterer Transportwagen wird über eine rein elektrische Weiche ermöglicht, wobei die Werkstückträger zu jeder Zeit mit dem Leitrechner in Verbindung stehen. Dadurch, dass die Laufbahnen nur noch aus profilierten Eisenstäben bestehen, lassen sich sehr lange und robuste Wegstrecken kostengünstig realisieren.

 

Bereits zum siebten Mal war FGB nun als Aussteller auf der SPS, der internationalen Leitmesse für elektrische Automatisierungstechnik in Nürnberg, vertreten. In diesem Jahr präsentierte sich das Unternehmen in bisher noch nicht gekannter Breite. Mit insgesamt drei unterschiedlichen Fachvorträgen auf der Konferenz und der Teilnahme an der „Guided Tour“ zum Thema „Smart Factory“ sowie den zahlreichen Kundengesprächen war das Messeteam von FGB gut eingebunden.

 

Neben seinen anspruchsvollen Antriebssystemen entwickelt und baut das Unternehmen komplexe Prüfstände für verschiedenste Branchen und ist innovativer Anbieter von Wirbelstromprüfsystemen und Sondermaschinen. FGB ist mit seinen 170 Mitarbeitern ein Teil der steinbachgruppe und bietet für Ingenieure und Facharbeiter stets anspruchsvolle und spannende Aufgaben. Mehr Informationen finden sich unter: www.fgb-steinbach.de                                       Quelle Bild: FGB Steinbach


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